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Vorsicht Lampenöl - sehr giftig

Niclampenoelht erbrechen bei Vergiftungen mit Lampenöl !!

Laut Vergiftungszentralen sind die, mit Abstand gefährlichsten Vergiftungen, die mit Lampenölen (Paraffinöl) die in verschiedenen Farben und Gerüchen erhältlich waren. Seit 2000 sind die bunten, gefärbten Lampenöle verboten. Die Lampenöl Flaschen sind heute blickdicht und das Lampenöl darf nicht mehr eingefärbt und mit Geruch versetzt werden.
Dennoch gibt es immer noch Restbestände. Sie haben in den letzten Jahren  zu schwersten Vergiftungen bei Kindern geführt. Lampenöl darf nicht in die Lunge gelangen. Aus diesem Grunde darf auf keinen Fall Erbrechen ausgelöst werden. Es sind einige Fälle bekannt, wo durch die Eltern trotzdem Erbrechen ausgelöst worden ist und Kleinkinder an den Lungenschädigungen gestorben sind.
(2 Kinder zuletzt 2004)

Also: auf keinen Fall Erbrechen auslösen und sofort die Vergiftungszentrale anrufen!

Ähnlich problematisch wie Lampenöl sind Petroleum (unangenehmer Geruch), Waschbenzin (Haushalt), Benzin, Terpentin( oder -ersatz) und Nagellackentferner. Hier gilt: auf keinen Fall erbrechen auslösen, denn erst dadurch gelangen diese Stoffe erst in die Lunge
 

aus der Ärzte Zeitung Nr. 28, 13.02.02
Neue Lampenöle offenbar keine Gefahr für Kinder
BERLIN (hsr) Restbestände in deutschen HaushaIten an gefärbten und parfümierten Lampenölen gefährden trotz ihres Verbots weiterhin die Gesundheit von Kindern. Von den jetzt im Handel erhältlichen Ersatzstoffen scheint hingegen kein größeres Risiko für Vergiftungen auszugehen.
Das belegen erste Ergebnisse einer auf drei Jahre angelegten, vor zwei Jahren gestarteten bundesweiten Studie. An der Untersuchung des Bundesinstituts für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärmedizin (BgVV) sowie der Deutschen Gesellschaft für Kinderheilkunde und Jugendmedizin wirken 450 Kinderkliniken mit. Geprüft wird, welche Gesundheitsgefahren von den auf der Basis von Biodiesel entwickelten Ersatzstoffen in den Lampenölen ausgehen (Umweltmedizinischer Informationsdienst 1, 2002, 22). Die Gefährlichkeit der alten Lampenöle ist seit langem bekannt. Bereits sehr geringe Mengen, etwa durch Lecken am Docht, können bei Kindern schwere Gesundheitsschäden wie Aspirationspneumonien auslösen. Daher sind diese Öle in Deutschland vor drei, in der EU vor anderthalb Jahren verboten worden (die ,,Ärzte Zeitung" berichtete).
Trotzdem werden, wie die Erstauswertung der Studie jetzt ergeben hat, die gefärbten parfümierten Stoffe noch immer verwendet: Von den bisher 99 Kindern mit Lampenöl-Ingestionen wurden bei 49 alte Petroleumdestiliat-, Paraffin-haltige Rezepturen nachgewiesen, 24 von ihnen bekamen eine Pneumonie. Ersatzstoffe wie Biodiesel hatten nur drei zu sich genommen, keiner dieser Kinder entwickelte eine Pneumonie.
Wie Dr. Axel Hahn vom BgVV in Berlin mitteilt, müssen Eltern “unbedingt aufgefordert werden, die gefährlichen Lampenöle als Sondermüll zu entsorgen". Da Kinder sehr häufig aus den ungesicherten Öllampen trinken, unterstützt das BgVV außerdem eine Normungsinitiative zur Konstruktion sicherer Öllampen.

 

oder hier:

Stellungnahme des Bundesinstituts für Risikoforschung 2004 als PDF

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